ThemenRoute Brand- und Explosionsschutz

Kein Fünkchen statt Hoffnung

Bei vielen Themen im Bereich Schüttgut- und Recycling-Technik geht es oft auch um den Brand- und Explosionsschutz. Wo Schüttgüter gelagert werden, werden sie auch immer bewegt. Sei es die Einlagerung oder die Auslagerung zum Transport und Versand: Oft bildet sich dabei Staub. Dies erfordert dann höchste Vorsicht und erhöhten Brand- und Explosionsschutz. So muss in erster Linie vermieden werden, dass im direkten Umfeld explosionsfähige Gemische entstehen. Lässt sich das nicht sicher ausschließen, muss die Zündung auftretender explosionsfähiger Gemische verhindert werden. Also dürfen keine Zündtemperaturen erreicht werden und keine Zündfunken entstehen. Das ist schließlich sicherer, als auf das „Prinzip Hoffnung“ zu setzen, dass schon nichts passieren werde. Im Europäischen Wirtschaftsraum regeln die ATEX-Richtlinien detailliert, wie Geräte und Komponenten beschaffen sein müssen, die in explosionsgefährdete Umgebung eingesetzt werden können.

Mit zunehmender Automatisierung sämtlicher Prozesse entsteht auch ein immer höherer Informationsbedarf über den Zustand des Schüttguts in allen Phasen der Prozesse. Nur mit der Gewinnung definierter Zahlen zu Mengen und Zustand können die Prozesse optimiert und automatisiert werden. Dies trifft besonders in der Dosier-, Misch- und Fülltechnik – wie zum Beispiel bei Big Bags – zu. Aber auch die Kapazität eines Silos kann erst optimal genutzt werden, wenn genaue Zahlen über den Füllzustand vorliegen. Dazu müssen aber alle eingesetzten Messgeräte und Komponenten den Anforderungen für den Ex-Bereich nach den ATEX-Richtlinien entsprechen. Auf der Themen-Route „Brand- und Explosionsschutz“, die Messeveranstalter Easyfairs auf dem Messetrio SOLIDS & RECYCLING-TECHNIK und PUMPS & VALVES am 22. und 23. Juni 2022 in Dortmund anbietet, erhalten Besucher genau solche tiefgehenden Einblicke in sicheren Brand- und Explosionsschutz.

Passgenaue Wägetechnik erfasst und überträgt wichtige Informationen für die Prozesssicherheit

Als einer der Teilnehmer an der Themen-Route zum Brand- und Explosionsschutz zeigt die Firma ZELO aus Heppenheim beispielhaft, dass Anwender ihrer Produkte messgenaue Ergebnisse in höchster Auflösung erhalten. Die pfiffigen Ingenieure entwickeln durchdachte Konstruktionen zur Wägetechnik und bieten fundierte Beratung. „So liefern unsere neuesten Produkte zur Wägetechnik genau diese Prozessinformationen, die unsere Kunden für mehr Prozesssicher­heit wünschen“, betont ZELO-Geschäftsführer und Technischer Leiter Udo Rohde. Da spiele es keine Rolle, ob es um 300 Gramm oder um 300 Tonnen gehe.

Auf dem Messetrio stellt ZELO auch seine neuesten Sensoren mit ATEX-Zertifizierung vor. Die versprechen höchste passive Sicherheit im Ex-Bereich, weil sie in keiner Phase ihres Einsatzes Zündtem­peraturen erreichen. So können Anwender damit beispielsweise gefahrlos das Gewicht des Restguts im Silo erfassen und die Kapazität des Behälters besser ausnutzen. „Zur rechten Zeit die richtige Menge nachbestellen, heißt das Ziel, dem man mit unserer Wägetechnik näherkommt“, verspricht Rohde. Übertragen und verstärkt werden die Signale durch passende neue Messverstärker. Die lassen sich durch die Digitalisierung durch jede Bustechnik oder auch durch IO-Link übertragen. Themenrouten-Gänger dürfen sich überraschen lassen.

Kontakt:

Autor: Jürgen Fürst, Fachredakteur, Stuttgart

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